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Kreuzkuemmel (Cuminum cyminum) |
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Written by Ingrid
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May 31, 2005 at 02:06 AM |
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Etymologie |
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Die Bedeutung des Gattungsnamens ist nicht vollständig
geklärt, im deutschen Sprachraum allerdings wurde Kreuzkümmel
mit dem häufigeren Kümmel verwechselt, da die Früchte sehr ähnlich aussehen.
Die Früchte des Kreuzkümmels sind aber gerader und heller.
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Vorkommen - Herkunft - Pflanzenfamilie |
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Kreuzkümmel ist eine einjährige Pflanze aus der
Familie der Apiaceä (Doldenblütengewächse), die seit Menschengedenken
in Westasien/ nördlichen Afrika angebaut wird und auch in der Bibel
erwähnt wird.
Von Marokko und ägypten wurde sie nach Indien und Spanien verbreitet, von
dort aus weiter nach Mittelamerika.
Heute sind die Hauptproduzenten Indien, Iran, China und im südlichen
Mittelmeerraum
Südspanien und Sizilien. In Nordeuropa kommt Kreuzkümmel nicht
wild vor.
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Inhaltsstoffe und Wirkstoffe |
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Die Früchte des Kreuzkümmels enthalten 2-5%
ätherisches Öl, das 35-50% Aldehyde enthält und von Cuminal dominiert
wird, sowie fette Öle, Harz und Gerbstoffe.
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Gesundheitlicher Nutzen - Anwendung |
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Das Öl des Kreuzkümmels wird früher wie heute bei
Magen und darmbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen und Verstopfung benutzt.
Im Orient würzt man Brot, Bohnen, Linsen und Kohl damit, da die blähende
Wirkung vermindert wird.
Kreuzkümmel steigert ausserdem die Durchblutung der Geschlechtsorgane,
weswegen es zum Herbeiführen der Monatsblutung und als Abortivum eingesetzt
wird.
Mir ist leider nicht bekannt in welchen Dosierungen Kreuzkümmel
eine bestehende Schwangerschaft gefährdet.
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Geruch und Geschmack |
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Stark aromatisch, das Aroma ist würzig-scharfbitter
und aufdringlich,
ändert sich aber beim Braten oder Rösten.
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Tierfreundschaft
- Schädlingsbekämpfung - Pflanzengemeinschaft |
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nicht bekannt
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Anbau |
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Kreuzkümmel erlangt eine Wuchshöhe von 30-40 cm
und breitet sich oft kriechend aus. Die Blätter sind etwa 10 cm lang,
die Blüten stehen in Dolden, darin entwickeln sich später die 5-6 mm
grossen grünen Samen.
Mit der Reife verändert sich die Farbe der Samen nach blassbraun, sie
teilen sich in 2 Hälften und ergeben die typischen Spaltfrüchte.
Die Pflanze ist zwar bedingt frosthart, gedeiht in unserem Klima aber
nur spärlich, selten blüht er und kann Früchte bilden.
In milden gebieten ohne Frost kann man probieren Kreuzkümmel sorgsam
zu kultivieren, wenn es wenigstens 3-4 warme Monate im Sommer gibt.
Dazu
ziehen sie die Samen bei 15-18°C im Spätwinter vor und setzen die
Keimlinge
im späten Frühjahr ins Freiland.
Die Blüte beginnt im Juni und 40 Tage später beginnen die Früchte zu
reifen, die im Spätsommer geerntet werden können.
Man schneidet den Kreuzkümmel wenn sich das Kraut beginnt zu verfärben,
es wird dann zum nachreifen in der Sonne ausgebreitet.
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Verwendeter Pflanzenteil |
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Früchte (auch "Samen" genannt).
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Ernte |
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Juli-August
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Verarbeitung - Verwendung |
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In Europa war Kreuzkümmel zur Zeit der Römer sehr
beliebt, heute ist er weitgehend unbekannt, nur in Holland und Frankreich
wird er als Würze für Käse benutzt.
In Mittelamerika, Nordafrika und Asien
ist er nach wie vor sehr beliebt.Oft wird er gebraten oder trocken geröstet
und zusammen mit Hülsenfrüchten, Zwiebeln verwandt.
Viel wird er in Gewürzmischungen benutzt, wie z.B. :
dem indischen Garam
Masala
im nordafrikanischen Couscous
im mittelamerikanischen
Chili
con
carne
In Saudiarabien ist er Bestandteil der Gewürzmischung
Baharat.
(<- Herstellung von Baharat siehe Link)
Im Jemen wird mit Kreuzkümmel die Würzpaste Zhoug hergestellt.
Das ätherische Öl wird in der Likörherstellung verwendet.
Für Fleischgerichte wird eher der eng Verwandte schwarze Kreuzkümmel benutzt.
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Lagerung |
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trocken und dunkel, fern von Speisen, die leicht Fremdgerüche
annehmen
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Last Updated ( Sep 05, 2005 at 04:47 AM )
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