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Koriander (Coriandrum sativum) |
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Written by Ingrid
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May 31, 2005 at 12:51 AM |
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Etymologie |
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Dem Koriander wird ein wanzenartiger Geruch nachgesagt,
und der griechische Name der Pflanze koríannon leitet sich tatsächlich
von kóris = Wanze ab, genauso wie viele volkstümliche Begriffe.
Manchmal hört man den Namen culantro für Korianderblätter, dieser bezieht
sich aber auf eine andere Art, nämlich den langen Koriander.
Volkstümliche Begriffe für die Pflanze sind ausserdem : Gartenkoriander,
Klanner, Schwindelkraut, Stinkdill, Wandläusekraut, Wanzendill und
Wanzenkraut.
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Vorkommen - Herkunft - Pflanzenfamilie |
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Koriander stammt ursprünglich wahrscheinlich aus dem östlichen
Mittelmeergebiet und gehört zur Familie der Apiaceä (Doldenblütengewächse).Er
wird schon seit dem Altertum als Gewürz- und Heilpflanze kultiviert und
fand sich unter anderem als Grabbeigabe in ägyptischen Gräbern.
Mittlerweile wird Koriander überall auf der Welt angebaut, der russische
und mitteleuropäische (var. microcarpum) hat zwar nur etwa 3 mm
grosse Früchte, dafür enthält er mehr ätherisches Öl als der orientalische
(var. vulgare), der von Nordafrika bis China wegen der Früchte und des
Krauts angebaut wird.
Der importierte Koriander stammt meist aus Frankreich, Italien, Japan,
Marokko, Rußland, Türkei und aus den USA.
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Inhaltsstoffe und Wirkstoffe |
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Die reifen Früchte enthalten nur etwa 1% ätherisches
Öl, welches aus Linalool und Terpenen wie Limonen besteht.
Die Aldehyde, die den typischen Geruch des Korianders ausmachen, kommen
im Kraut zu 0,1% und in den unreifen Samen vor.
Das ätherische Öl (Coriandri ätheroleum o. Oleum coriandri) gewinnt
man durch Wasserdampfdestillation aus den Samen.
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Gesundheitlicher Nutzen - Anwendung |
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Das in den Korianderfrüchten enthaltene Linalool hemmt
Bakterienwachstum, wirkt leicht krampflösend und blähungstreibend.
Man verwendet Koriander daher bei Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden,
Blähungen sowie zur Steigerung des Appetits.
Ausserdem versetzt man Lebensmittel (und in der Pharmazie pflanzliche
Abführmittel) mit Koriander, um sie verträglicher zu machen.
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Geruch und Geschmack |
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Viele Menschen erinnert der Geruch von Korianderkraut,
der Wurzel und der unreifen Früchte an zerquetschte Wanzen oder Seife
(Namensgebung !!)
Das Aroma der reifen Früchte ist eher würzig-nussig
- aber gewöhnungsbedürftig.
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Tierfreundschaft
- Schädlingsbekämpfung - Pflanzengemeinschaft |
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nicht bekannt
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Anbau |
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Koriander ist eine einjährige merkwürdig wanzenartig
riechende Pflanze mit gefiederten, hellgrünen Blättern und aufrecht wachsenden,
festen Stengeln. Sie wächst bis 2 m hoch und bekommt von Juni bis August
in Dolden angeordnete weisse bis rötliche
Blüten.
Die Früchte sind gelb-braun und je nach Sorte verschieden gross von 2
bis 5 mm.
Junger Koriander hat äusserlich ähnlichkeit mit Anis, aber einen ganz anderen
Geruch.
Die Aussaat erfolgt Ende März bis Mitte April in einer Tiefe von 1-2
cm und einem Reihenabstand von etwa 25 cm. Koriander hat keine besonderen
Ansprüche an den Boden, man kann sandigen bis lehmigen Boden bestellen,
ferner gedeiht er in kühl-feuchtem bis trocken-warmen Klima.
Die Blüte von Juni bis August ist eine gute Bienenweide.
Von August bis September kann der Koriander dann noch vor der Vollreife
geerntet werden.
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Verwendeter Pflanzenteil |
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Man verwendet die Früchte und die Blätter, die vollständig
verschiedene Aromen haben. Während die frischen Früchte unangenehm riechen,
werden sie getrocknet als angenehmes Gewürz für Backwaren, Curry-Mischungen
und Liköre verwendet.
In Thailand wird auch die Korianderwurzel verzehrt, in der asiatischen
Küche findet man das frische Kraut (Chinesische Petersilie) als Gewürz.
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Ernte |
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Von August bis September kann der Koriander noch
vor der Vollreife geerntet werden.
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Verarbeitung - Verwendung |
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Koriander wird als Gewürz für Lebensmittel und Liköre
sowie als Zusatz für Arzneimittel verwandt.
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Lagerung |
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trocken und dunkel
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Last Updated ( May 31, 2005 at 01:00 AM )
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