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Home Kräuterkunde Kuemmel (Carum carvi)
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Written by Ingrid
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May 30, 2005 at 11:19 PM |
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Etymologie |
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Der deutsche Ausdruck Kümmel stammt wohl aus dem lateinischen
cuminum, was eigentlich Kreuzkümmel bezeichnet.
Volkstümliche Namen für Kümmel sind:
Brotkümmel, Feldkümmel, Garbe, Karbensamen, Karve, Kramkümmel,
Kümmrich, Mattenkümmel, Wiesenkümmel, Echter Kümmel,
Gemeiner
Kümmel sowie Gewöhnlicher Kümmel.
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Vorkommen - Herkunft - Pflanzenfamilie |
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Kümmel ist eine zweijährige, bis 1 m hohe Pflanze
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zur Familie der Apiaceä (Doldenblütengewächse).Die
ursprüngliche Heimat
ist wohl Asien, heute ist Kümmel in fast ganz Europa,Sibirien, dem Kaukasus,
dem Himalaja, der Mongolei und in Marokko verbreitet. Importierter Kümmel
kommt meist aus Polen, ägypten und Holland.
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Inhaltsstoffe und Wirkstoffe |
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Kümmelfrüchte sind reich an ätherischem Öl
(3 bis 7%), dessen Aroma von Carvon und Limonen bestimmt wird. Ausserdem
sind fettes Öl, Polysaccharide und Eiweiß enthalten.
Carvon übt eine wachstumshemmende Wirkung auf Bakterien und Pilze aus,
Carvon und Limonen regt die Bildung entgiftender Enzyme in der Leber
an.
Kümmel, speziell Kümmelöl sollte als Arznei nicht über einen längeren
Zeitraum oder in hoher Dosierung genommen werden, da er Leber-
und Nierenschäden hervorrufen kann.
Als Gewürz in normaler Dosierung ist er allerdings unbedenklich.
Menschen die eine Überempfindlichkeit gegenüber Kräutern der Familie Apiaceä
haben, sollten Kümmel nicht verzehren. Dazu gehören z.B. Sellerie, Mohrrüben,
Petersilie, Anis, Kreuzkümmel und Koriander.
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Gesundheitlicher Nutzen - Anwendung |
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Kümmel wirkt wirkt krampflösend und blähungstreibend,
traditionell würzt man mit ihm schwer verdauliche Speisen wie Kohlgerichte
oder stellt daraus Branntwein und Likör her.
In der Naturheilkunde benutzt man Kümmel bei nervösen Herz-Magen-Beschwerden, Verdauungsbeschwerden,
Blähungen
und Völlegefühl.
In der Volksheilkunde
empfahl man Kümmel bei Menstruationsbeschwerden sowie zur Förderung
der Milchbildung stillender Mütter - das hat heute aber keinen Bestand
mehr, sondern wird als gefährlich eingestuft !
Zubereitungen aus Kümmelfrüchten sollen nicht ohne ärztlichen
Rat während der Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden.
Die antibakterielle Wirkung macht man sich beim Einsatz des Kümmelöls
in Mundwassern zunutze.
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Geruch und Geschmack |
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Herb, eigentümlich und typisch
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Tierfreundschaft
- Schädlingsbekämpfung - Pflanzengemeinschaft |
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Eine gute Nachbarschaft bildet Kümmel mit Gurken, Kartoffeln,
verschiedenen Kohlarten und roten Rüben.
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Anbau |
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Kümmel wächst wild auf mageren Böden am Wegesrand und
auf Wiesen. Die 2-3-jährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette,
im zweiten Jahr treiben die Blütenstengel mit gefiederten Blättern und
die Pflanze erreicht ihre volle Grösse von 30 bis 100 cm. In Dolden erscheinen
die weiss bis gelb-rosa Blüten.
Die Saat wird im Herbst, spätestens aber im zeitigen Frühjahr, reihenweise
versetzt gesät.
Bis zu der Ernte, die im darauffolgenden Sommer erfolgt, muss der Acker
gut gehackt und gejätet werden.
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Verwendeter Pflanzenteil |
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Man verwendet die getrockneten, reifen Früchte sowie
das aus den reifen Früchten gewonnene ätherische Öl.
Die jungen, frischen Blätter können ähnlich wie Petersilie benutzt werden,
die Wurzel als Wurzelgemüse in Suppen.
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Ernte |
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Da die Samen nicht gleichzeitig reif werden und schnell
ausfallen, muss Kümmel sehr behutsam geerntet werden.
Dazu schneidet man die Pflanzen, bevor der samen vollständig gereift
ist und die Blätter vergilben.
Das Kraut wird auf einer Unterlage ausgebreitet und kann dort nachreifen,
dann werden die Samen vorsichtig herausgeklopft.
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Verarbeitung - Verwendung |
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Kümmel wirkt wirkt krampflösend und blähungstreibend,
traditionell würzt man mit ihm schwer verdauliche Speisen wie Kohlgerichte
oder stellt daraus Branntwein und Likör her.
Die antibakterielle Wirkung macht man sich beim Einsatz des Kümmelöls
in Mundwassern zunutze.
Die jungen, frischen Blätter können ähnlich wie Petersilie
benutzt werden, die Wurzel als Wurzelgemüse in Suppen.
Oftmals wird Kümmel zusammen mit anderen, ätherische Öle
enthaltenen Pflanzen wie Anis, Pfefferminze, Fenchel und Koriander
gemischt.
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Lagerung |
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Trocken und dunkel
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