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Home Kräuterkunde Kapuzinerkresse (Tropäolum majus)
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Kapuzinerkresse (Tropäolum majus) |
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Written by Ingrid
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May 30, 2005 at 08:51 PM |
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Etymologie |
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Ihren Namen trägt die Kapuzinerkresse wegen ihrer Blüten
und Blätter, Die schildförmigen Blätter erinnern an Waffenschilde, tropäum
= Siegeszeichen.
Die Blüten wiederum haben einen Sporn, der den Kapuzen von kapuzinern
ähnelt.
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Vorkommen - Herkunft - Pflanzenfamilie |
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Die Kapuzinerkresse stammt ursprünglich aus südamerikanischen
Urwäldern. Dort ist sie mehrjährig und kann sehr gross werden.
Die Spanier nahmen sie um 1600 mit nach Europa, wo sie sich als Gartenpflanze
weit verbreitete.
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Inhaltsstoffe und Wirkstoffe |
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Kapuzinerkresse ist reich an Vitamin C und enthält ein
Senfölglykosid, welches eine natürliche antibiotische Wirkung hat.
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Gesundheitlicher Nutzen - Anwendung |
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Kapuzinerkresse hat eine natürliche antibiotische Wirkung
durch das in ihr enthaltene Senfölglykosid, sie wirkt abwehrsteigernd,
schleimlösend, auswurffördernd, fiebersenkend, blutreinigend
und kräftigend.
Man setzt sie bei Bronchitis, grippalem Infekt, Erkältungen und Infektionen
der Harnwege ein.
Überdosierungen reizen Magen und Darm.
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Geruch und Geschmack |
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Die Blätter und die Früchte haben einen würzigen, scharfen,
kräftig-aromatischen Geschmack, die Blüten sind etwas milder. Der Geschmack
erinnert an Wasserkresse.
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Tierfreundschaft
- Schädlingsbekämpfung - Pflanzengemeinschaft |
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Die Blätter und die Wurzeln der Kapuzinerkresse verströmen
einen Duft der Schädlinge fernhält, diese Eigenschaft macht man sich
im Gemüsebeet zunutze, indem man die Kapuzinerkresse in Nachbarschaft
mit Kartoffeln,
Kopfsalat,
Radieschen,
Rettich,
Tomaten und
Zucchini pflanzt. Auf die Blattscheibe von Apfelbäumen gepflanzt, bleiben diese
auch von Blattläusen verschont und es ist ein hübscher Anblick, wenn
die Kapuzinerkresse an dem Stamm emporklettert.
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Anbau |
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Kapuzinerkresse ist einjährig, wächst während dieser
Zeit aber schnell und klettert beziehungsweise kriecht. Man kann mit
ihr karge Bodenflächen wie auch Zäune begrünen.
Die Kapuzinerkresse liebt es sonnig und nicht zu nass, je höher der Nährstoffgehalt
des Bodens ist, desto weniger Blüten treibt sie aus.
Die Pflanze verträgt keine Temperaturen unter 4° C, man sät entweder
ab Mitte März im Gewächshaus oder im Frühbeet. Nach dem letzten
Frost kann die Kapuzinerkresse direkt im Freiland ausgesät werden.
Die Saattiefe beträgt etwa 2cm, der Reihenabstand 30 cm, es werden 10
Saatkörner pro laufenden Meter gerechnet.
Die Keimzeit beträgt 7 - 14 Tage.
Gute Nachbarn im Beet sind Calendula, Heliotropium, Salvia farinacea
sowie Tagetes bei Blumen oder im Gemüsebeet : Kartoffeln,
Kopfsalat,
Radieschen,
Rettich,
Tomaten und
Zucchini .
Spätestens mit dem ersten Frost wird die Pflanze dann absterben und im nächsten
Jahr an der gleichen Stelle wieder erscheinen, da sie sich selbst aussät.
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Verwendeter Pflanzenteil |
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Blüten, Blätter und die unreifen, grünen Samenkapseln
(die reifen Früchte sind zu hart zum Genuss).
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Ernte |
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Geerntet werden die Blätter und Blütenknospen
der Kapuzinerkresse von Juni bis Oktober, sowie die Blüten.
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Verarbeitung - Verwendung |
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Sowohl die Blätter, als auch die Blüten und die unreifen
Samenkapseln der Kapuzinerkresse sind essbar.
Die jungen Blätter werden,
wie auch bei der Gartenkresse, zur Verfeinerung von Salaten, Quark, Salatsaucen
oder auf Brot verwendet.
Die Blüten werden oftmals als essbarer Blickfang zum garnieren von Speisen
benutzt.
Die unreifen Samenkapseln in Essig eingelegt ergeben einen schmackhaften
Ersatz für Kapern.
Allerdings sollte man Kapuzinerkresse nicht über einen längeren Zeitraum
verwenden, da dieses den Verdauungstrakt reizt.
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Lagerung |
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Kapuzinerkresse wird nur frisch verwendet und darf nicht
getrocknet werden.
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