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Gartenkresse (Lepidum sativum) PDF Print E-mail
Written by Ingrid   
May 30, 2005 at 06:48 PM

Etymologie

 

Die genaue Herkunft kann nicht geklärt werden, einige Quellen geben an, dass des deutsche Wort Kreese sich vom sanskrit "grasati" (er isst) oder aus dem altnordischen kras (Leckerbissen) herleitet.

Vorkommen - Herkunft - Pflanzenfamilie

 

Die Gartenkresse ist eine Kulturpflanze aus der Familie der Kreuzblütler und stammt vermutlich aus dem vorderen Orient oder Nordafrika, Kresse wurde als Grabbeigabe in Pharaonengräbern gefunden und auch die alten Griechen und Römer bauten sie an.
Das einjährige Kraut ist verwand mit der Brunnenkresse und dem Pfefferkraut.
Die Keimlinge der Gartenkresse werden meist im Alter von wenigen tagen geerntet, so dass das eigentliche Erscheinungsbild kaum bekannt ist.
Tatsächlich wird Kresse bis 60 cm hoch und entwickelt weiss bis rötliche Blüten.
Die Pflanze ist sehr anspruchslos und lässt sich in fast jedem Klima kultivieren, kommerziellen Anbau gibt es heutzutage in den BeNeLux-Ländern, England und Dänemark.

Inhaltsstoffe und Wirkstoffe

 

Die Keimlinge enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C, Kohlenhydrate, Eiweiß, die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen, weiterhin die für den Geschmack verantwortlichen Senfölglykoside und Bitterstoffe.

Gesundheitlicher Nutzen - Anwendung

 

Kresse hat eine antibiotische, blutbildende und appetitanregende Wirkung und wird gegen Frühjahrsmüdigkeit eingesetzt.

Geruch und Geschmack

 

Gartenkresse schmeckt ziemlich scharf und erinnert an Senf und Rettich.

Tierfreundschaft - Schädlingsbekämpfung - Pflanzengemeinschaft

 

nicht bekannt

Anbau

 

Kresse ist sehr anspruchslos und wächst gut auf mageren Böden in sonnigen bis halbschattigen Lagen, sogar im Schatten kann sie sehr gut gedeihen.
Im Frühjahr kann die Kresse ab Anfang März im Freiland ausgesät werden. Halten sie dabei einen Reihenabstand von 15 cm ein und verwenden sie etwa 500 Körner saat pro Meter.
Die saat bis nicht abgedeckt sondern nur angedrückt und feucht gehalten.
Schon nach 4-8 Tagen werden die ersten Keime erscheinen, wenn diese eine Grösse von etwa 6 cm erreicht haben, können sie zum ersten mal ernten. Dazu schneiden sie die Keimlinge direkt über der Wurzel mit einer scharfen Schere ab.
Wen sie ständig frische Kresse zur Verfügung haben möchten, sollten sie in Abständen von etwa 3 Tagen neue Saat ausbringen.
Im Freiland kann man das letzte Mal im September säen, im Haus das ganze Jahr hindurch. Dazu brauchen sie einen Platz auf der fensterbank und eine kleine Schale mit Watte, darauf verteilen sie die saat und halten sie feucht, bei Zimmertemperatur keimt die Saat nach 3-5 Tagen.

Verwendeter Pflanzenteil

 

Keimlinge

Ernte

 

fortlaufend, das ganze Jahr hindurch etwa 6-14 Tage nach der Aussaat

Verarbeitung - Verwendung

 

Man verwendet die frisch geschnittenen Keimlinge für Salate, Saucen, Kräuterbutter und Quark oder zum garnieren von Speisen.

Lagerung

 

Eine Lagerung ist nicht notwendig, da Kresse das ganze Jahr über angebaut und geerntet werden kann.